Archiv der Kategorie: Orchesterreise

Reiseverlauf Namibia

In Europa neigen wir dazu von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu fahren. In Namibia ist das ganze vielfältige Land, die ganze Natur mit ihrem Reichtum an Flora und Fauna die eigentliche Sehenswürdigkeit. Kurz gesagt: Schon auf der Fahrt zu den touristischen Zentren erlebt man die Schönheiten des Landes.
Das Land selbst ist die Sehenswürdigkeit.

13.4.2019:  Abflug von Frankfurt (Nachtflug)
14.4.2019:  Ankunft in Windhoek, internationaler Flughafen. Transfer nach Windhoek, Hauptstadt von Namibia. Nach dem Mittagessen (M*) ist auf Wunsch eine Stadtrundfahrt möglich,
eine Anspielprobe von 19.30-21.30 Uhr ist vorgesehen.
Abendessen (A*), Ü/F: Kalahari Sands Hotel oder ein anderes, gleichwertiges Hotel.

Windhoek Christuskirche
Windhoek Christuskirche

15.4.2019: Orchesterprobe von 09.30 bis 12.30 Uhr
Chorprobe von 19.30-21.00 Uhr.
Am freien Nachmittag evtl. Spaziergang durch die Fußgängerzone oder zur Heinitzburg. Für Nicht-Musiker wird ein Tagesausflug angeboten. Z.B. ein Besuch der Wellness Farm Goche Ganas auf einem Hügel gelegen inmitten einer landschaftlich wunderschönen Umgebung.
M*,A*, Ü/F: Kalahari Sands Hotel.

16.4.2019: Orchesterprobe von 09.30 Uhr bis 10.30 Uhr, Konzert für Kinder von 11 Uhr bis 12 Uhr. M*, freier Nachmittag, Anspielprobe um 19 Uhr, 19.30 Uhr kleiner Imbiß, Konzert um 20 Uhr möglicherweise in der Katholische Kirche von Windhoek. Danach Buffet im Hotel.

Windhoek Kirchenkonzert
Windhoek Kirchenkonzert

Für Nicht-Musiker wird ein Halb-Tagesausflug angeboten.

Am 17.4. werden alle Instrumente und für die folgende Reise nicht benötigte Kleider und Gegenstände in einem Bus sicher nach Swakopmund transportiert und dort bis zur Ankunft der Teilnehmer sicher aufbewahrt.

Die Mittag- und Abendessen (gekennzeichnet M* und A*) sind deshalb nicht im Preis enthalten, um allen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, in den Städten die Lokale individuell auszuwählen und selbst zu entscheiden, wo, wieviel und
was sie essen wollen. Dafür gibt es vor Ort Empfehlungen für verschiedene Ansprüche. Sauberkeit ist überall garantiert.

Informationen

12. Chor- und Orchesterreise
nach Namibia und Südafrika 2019

Sa 13. April bis Di 23. April 2019
(Namibia) und

24. April bis 29. April 2019
(Kapstadt)


Konzerte in Windhoek, Swakopmund
und Kapstadt sowie Rundreise


Namibia das weite Land

Orchesterreisen in das südliche Afrika wurden bereits 1994, 1995, 1996, 1998, 1999, 2000, 2004, 2005, 2006, 2007,
2011 und 2017 mit großer Begeisterung von allen Teilnehmern erlebt. Auch später wurden in kleiner Besetzung Reisen veranstaltet.

Alle hier auf der gesamten Website veröffentlichten Photos
wurden von Prof. Eduard Gert Felin gemacht und stammen
aus seiner persönlichen Photosammlung.

Erleben Sie die farbenprächtige Landschaft,
tanken Sie Sonne und Wärme
und verbinden Sie das
Naturerlebnis mit der Musik.

 

NaDuene1
Düne in der Namib Wüste

 

 

Über Namibia

K U R Z E   I N F O R M A T I O N E N
über das faszinierende Land Namibia

Afrika ist ein Kontinent, den wir Europäer größtenteils nur von den Nachrichten her kennen, mit  Hungersnöten, Bürgerkriegen und Elend.

Nicht so in Namibia, einem der stabilsten Länder Afrikas. Es wurde 1990 unabhängig. Die Republik Namibia hat ein Mehrparteiensystem auf demokratischer Grundlage.

 

Namibia erreicht man in 9 Flugstunden (meist Nachtflug). Namibia liegt nicht in den feuchtheißen Tropen, sondern südlicher und hat ein sehr trockenes, warmes Klima.

Das Land hat eine Ausdehnung vergleichbar von London bis Rom. Es ist ungefähr 3x so groß wie die BRD. Darin leben nur ca. 1,500.000 Menschen. Man kann sich kaum vorstellen, wie dünn besiedelt dieses riesige Land ist.

Die deutsche Sprache ist nach wie vor ziemlich weit verbreitet, besonders in Windhoek und Swakopmund, wo man noch viele Bauwerke aus der deutschen Ära vorfindet.

Hauptthema Nr.1  für die Menschen in diesem Land ist die große Trockenheit, bzw. die Hoffnung auf etwas Regen bei Jahresbeginn. Namibia hat mehr als 300 wolkenlose Sonnentage im Jahr mit
reiner Luft und einmaligen Farbschattierungen. Wenn Sie ein
naturverbundener Mensch sind, werden Sie den Blick für die Besonderheiten dieses Landes, für die Farben, das strahlende Licht,
die Klarheit der Luft bekommen.

Der afrikanische Busch an einem Abend bei Sonnenuntergang wird Sie genauso beeindrucken wie die Beobachtung der Tiere in der Weite der Landschaft oder an den Wasserstellen.

Aber auch die Wüsten und Halbwüsten und die bis zu 300 m hohen Sanddünen werden Sie faszinieren, sofern Sie offen sind für die
Schönheiten dieses Landes. Blicken Sie in einen Bildband, und Sie werden schon jetzt begeistert sein!

Fliegt man zum 1. x nach Namibia, so ist der erste Eindruck am stärksten, wenn man nach einem Nachtflug am frühen Morgen kurz nach Sonnenaufgang am Flughafen landet. Das klare Licht und die Farben der Landschaft in der Morgensonne auf der Fahrt in die Stadt sind die erste große Überraschung am Beginn der Reise.

Windhoek liegt auf einem Inlandplateau, das eine durchschnittliche Höhe von 1.772 m hat.

Die Stadt grenzt an die Auasberge im Süden, die Erosberge im Norden und das Khomas-Hochland im Westen.

Die Stadt selbst ist sauber, gepflegt und wirkt europäisch! Einige Stadtviertel haben noch deutsche Straßennamensschilder, in vielen Restaurants und Geschäften spricht man Deutsch, in vielen Cafes bekommt man alle in Deutschland bekannten Kuchen und Torten.
Ein Kaffee auf der Heinitzburg mit herrlichem Ausblick auf die Stadt Windhoek und die Berge am Horizont bei Sonnenuntergang ist unbedingt empfehlenswert.

Historisches:

Der Orlam-Nama Jan Jonker Afrikaner ließ sich im Jahre 1840 an der heißen Quelle nieder, heute als Klein-Windhoek bekannt. Er nannte die Gegend Winterhoek nach seinem Geburtsort, einer Farm am Kap (Südafrika). Windhoek wurde 1965 zur Stadt erhoben, die Einwohnerzahl 1991 auf 160.000 geschätzt.

Programm

für die Chor- und Orchesterreise nach Namibia und Südafrika vom 13.4. bis 29.4.2019

A) Programm für das Orchesterkonzert:

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart:

1.Cassation (Divertimento) KV 63 in G-Dur

2.Concertante Sinfonie in Es-Dur, KV 297b
für Oboe, Klarinette, Fagott, Horn und Orchester

3.Concertante Sinfonie in Es-Dur, KV 364
für Solo-Violine, Solo-Viola und Orchester

4.Sinfonie KV 183 in g-moll

Eduard Gert Felin, Dirigent
Eduard Gert Felin, Dirigent

B) Programm für das Chorkonzert:

Das Programm wird noch zusammengestellt, bitte um Geduld.

Es könnte sein, daß in ein und demselben Konzert Teile aus dem Programm für Orchester und Teile aus dem Programm für Chor zusammengestellt werden.

Künstlerische Gesamtleitung: Prof. Eduard Gert Felin

Im Rahmen der musischen Erziehung und Ausbildung der Kinder in Namibia sieht der Verein „Internationale Musiktage“ eine seiner Aufgaben darin, in der Aula einer Schule ein Konzert für Kinder zu geben. Ein kurzes, geeignetes Werk wird noch ausgewählt. In Verbindung mit lustigen und interessanten Geschichten rund um
das Werk dauert die Aufführung am 16.4. nicht länger als eine Stunde von 11 Uhr – 12 Uhr.

Teilnehmer

Sie sind herzlich eingeladen bei der nächsten Chor- und Orchesterreise teilzunehmen, wenn Sie sich selbst als guter bis sehr guter Sänger / Sängerin einschätzen bzw. wenn Sie ein Streich- oder Blasinstrument gut bis sehr gut beherrschen und bereit sind, sich schon im Vorfeld bestens vorzubereiten.

Die Voraussetzungen für Sänger und Sängerinnen sind:
vom Blatt-Singen und gute Vorbereitung schon vor der Reise.
Chorbesetzung: 10 Soprane, 10 Altistinnen, 8 Tenöre, 8 Bässe

Angehörige und Bekannte sind ebenfalls herzlich willkommen. Für sie können während der Probenphase auf Wunsch Tagesausflüge organisiert werden.

 

Das Orchester „Friends of Namibia“ setzt sich zusammen aus Teilnehmern aus Europa und aus einigen Musikern aus dem südlichen Afrika.

Orchesterbesetzung:  8,7,6,5,4 Streicher, 2 Fl, 2 Ob, 2 Kl, 2 Fg, 4 Hr.
(Je nach Programm variiert die Bläserbesetzung).

Alle Teilnehmer erhalten zum Vorstudium der Werke eingerichtete Übestimmen, ebenso weitere Informationen über die Reise
und den Aufenthalt zugesandt. Kontrabässe können ausgeliehen werden.